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Argumente

  • Der Mensch kann sich mehr dem Menschen widmen (Familie/Betreuung/Pflege), anstatt sich – aus Existenz- und/oder Statusängsten heraus – primär dem Gelderwerb zuzuwenden.
  • "Das Volk" wäre nicht länger abhängig vom "Arbeitgeber". Dieser könnte nicht länger Druck auf "Volksvertreter" ausüben. Letzte könnten sich auf wichtigeres konzentrieren als die Themen Arbeitslosenzahlen und -platzverlust.
  • Wenn alle – ob "arm" oder "reich" – grundsätzlich eine Grundsicherung erhalten, findet keine Klassifizierung mehr statt. ("Was arbeitest Du? … Ach, du kriegst Hartz IV?")
  • Dann würden nur die wenigsten "gar nichts" tun. Die Menschen würden sich der Wissenschaft, den Künsten, ihren Interessen widmen – wie auch immer diese Ausfallen. Der eine mag die Welt verbessern, der andere seinen Garten. ;) Wer macht und schafft was er selbst möchte, ist produktiver und damit effizienter.
  • Deutschland nimmt weltweit die höchsten Steuern ein, so viel, das Bürgergeld quasi für 40% der Bevölkerung voll finanziert werden könnte.
  • Unternehmen die ihre Angestellten schlecht behandeln, Löhne kürzen oder täglich mit Entlassungen drohen würden ihre Produktion ins Ausland verlagern (z.b. Discounter). Damit hätten Mittelständler und Kleinunternehmer (wie Bäcker, Fleischer, Schuhmacher) viel bessere Marktaussichten und mehr Zeit für hochwertige Qualität. Unternehmensgründungen wären erfolgreicher und Angestellte würden sich vom Befehlsempfänger zum defacto Mituntnehmer mausern.

Meinungen

--DrAsd 15:54, 31. Okt 2006 (UTC) Die Erläuterungen in der PDF-Datei der Seite Freiheit statt Vollbeschäftigung enthalten mehrere Aspekte:

  • Grundeinkommen - Es faziniert, wenn vielen Menschen der Stress genommen wird, die menschliche Trägheit darf aber

nicht unterschätzt werden. Wenn keiner mehr arbeitet, ist das Geld absolut wertlos. Mit einer floatenden am Sozialprodukt orientierten Höhe müßte es ein interessantes Experiment sein.

  • Steuern und Besteuerung

Grundsatz: Konsumsteuern statt Einkommenssteuern

Auf der Seite 13 des PDF wird auf die Umgestaltung des Steuerwesens hingewiesen; nämlich der Abschaffung der Ertragsbesteuerungen (Lohnsteuer, Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer).

Auch wenn dies auf den ersten Blick krass klingt, man kennt ja die Kritik an "Friedrich Merz von der CDU" und anderen Ansätzen, die mehr an einer "Vereinfachung", nicht auf auf eine Abschaffung hinaus gingen.

Die Vorstellung der Wirkung könnte aber positiv durchschlagend sein. (Reiche wandern wieder nach Deutschland ein und konsumieren hier, Firmen verlagern ihren Firmensitz nach Deutschland und benötigen hier Arbeitskräfte (Konsumsteuerzahler), Beschäftigungsverhältnisse können schneller und leichter entstehen (mehr Produktivität - mehr Konsumsteuer).

Die Konsumsteuern machen heute ca. 50 % der Staatseinnahmen aus. Vielleicht sollte man dieses Thema aus "Grundeinkommen statt Hartz IV" rausnehmen und extra diskutieren (wg. der Wichtigkeit und Komplexität).

  • Subventionen (Seite 11)

Die Abschaffung der Subventionen wird gefordert. Die heutige Subventionspolitik bevorzugt große Betriebe und raubt der Allgemeinheit die Energie für sinnvolle Verwendungen; eine Abschaffung wäre erstrebenswert. Schade, daß in Deutschland demokratische Möglichkeiten wir "Volksabstimmungen" nicht erlaubt sind; Subventionen dürften dann ein gutes Thema sein.


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