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Hallo,

„Es ist Zeit, dass Politik intelligenter wird, und dass Demokratie wieder wirklich die Menschen einbezieht.“ so heißt es auf der Hauptseite von Kampagnen-Wikia.

Dazu ist mir, wenn ich mir das Ergebnis dieser Kampagne anschaue, gerade ein grundsätzliches Problem in den Sinn gekommen.

Wir haben unter Kampagnen-Wikia einige Hinweise auf existierende Projekte zusammengetragen, die im weitesten Sinne dem Bereich „Die Bürger haben die Schnauze voll und nehmen über das Internet vernetzt das Heft jetzt selbst in die Hand.“ zuzuordnen sind.

Das ist gut so.

Viel mehr ist aber – so sehe ich es jedenfalls – bisher leider nicht passiert.

Wenn wir uns das Ergebnis der Kampagnen-Wikia selbstkritisch anschauen, müssen wir feststellen, dass nach der ersten „Aufbruchstimmung“ unser „Schiff“ auf Grund gelaufen ist bzw. vor sich hindümpelt.

Schade!

Könnte es daran liegen, dass wir – Wir sind das Volk! – noch nicht die richtige „Struktur“ für unseren Protest und die daraus folgende Aktion gefunden haben?

Woran liegt es, dass bisher der „Funke“ noch nicht „übergesprungen“ ist?

Könnte auf Seite 3 der Kampagne „Querdenker aller Bundesländer vereinigt Euch“ ein grundsätzliches Problem der Demokratie angesprochen worden sein?

Wie „(basis-)demokratisch“ kann/darf/muss Politik sein?

Kann/darf/muss der Bürger wirklich auch bei jedem einzelnen Teilschritt der Planung eines Projektes in „vollem Umfang“ beteiligt werden oder könnten/sollten „Pioniere" Vorarbeiten leisten?

Verfügt er über ausreichend Zeit und Sachverstand, um sich auch an der Beantwortung jeder Detailfrage beteiligen zu können?

Meiner Ansicht nach nein.


Könnte es sein, dass wir für die Politik so etwas brauchen wie eine „parteiunabhängige vertrauensgetragene Kompetenzpyramide“?

Wäre es denkbar, dass in jeder politischen Einheit – Wahlkreis / Gemeinde – die Bürger nicht mehr bei Wahlen die Partei auswählen, die ihnen am wenigsten missfällt, sondern die Fachleute, zu denen Sie parteiübergreifend das größte fachliche und politische Vertrauen haben?

Wäre es denkbar, dass die Bürger jedes Wahlkreises so etwas wie ein Wahlkreis-Kompetenznetzwerk aus Fachleuten für die verschiedensten Gebiete zusammenstellen?

Könnten wir uns vorstellen, dass die Fachleute der 299 Wahlkreis-Kompetenznetzwerke bestimmen, wer – fachbezogen – die Interessen dieses Wahlkreises in Berlin vertritt? Z.B. in Form eines Deutschen Kompetenzrates als Ergänzung oder Ersatz für die Bundesregierung bzw. den parteigesteuerten Bundestag?

Damit diese Frage nicht „theoretisch bleibt“, habe ich einfach mal damit begonnen, Persönlichkeiten aufzulisten, die ich für geeignet halte, in solch einem Kompetenznetzwerk mitzuwirken. Das erste Ergebnis kann hier „begutachtet“ werden: Kompetenznetzwerk des Querdenkerforums

Beispiel: Mein Zahnarzt, der mich seit 35 Jahren behandelt, zu dem Patienten von Australien aus anreisen und dessen eventuelle Parteizugehörigkeit ich nicht kenne, genießt in medizinischen Fragen mein volles Vertrauen. Ich bin überzeugt davon, dass er genau weiß – jedenfalls besser als ich – wer im medizinischen Bereich vernünftige Lösungsansätze für Fragen der Gesundheitsversorgung hat.

Wäre es nicht eine Möglichkeit, dass jeder in einem ersten Schritt selbst einmal all diejenigen zusammenstellt, zu denen er auf bestimmten Fachgebieten volles Vertrauen hat?

Wer möchte, kann seine Ergebnisse im Kompetenznetzwerk des Querdenkerforums veröffentlichen.


Hier noch ein – zugegebnermaßen weit hergeholter – Gedanke im Zusammenhang mit der Frage, woran es liegen könnte, dass bisher aus der Kampagnen-Wikia nicht mehr entstanden ist:

Ein gemeinschaftlich erstellter Wikipedia-Artikel über den Faust ist wunderbar: Faust

Was wäre aber wohl aus der Idee eines Faustes geworden, wenn Goethe sich entschlossen hätte, über jedes einzelne Kapitel abstimmen oder es per Wiki erstellen zu lassen?

Wenn die Antwort auf diese Frage lautet: Das hätten wir mindestens so gut hinbekommen wie der alte Goethe, ist die Diskussion für mich beendet.

Wenn die Antwort lautet: Das hätte ja gar nicht funktionieren können, stelle ich hier und/oder im Querdenkerforum folgende Fragen zur Diskussion:


1. Wollen wir so weiter machen wie bisher?

2. Könnte es sinnvoll sein, die Kampagnen-Wikia organisatorisch z.B. in vier „Stufen“ aufzuteilen? =

a) auf der ersten Stufe wird öffentlich darüber diskutiert, was politisch / gesellschaftlich wünschenswert wäre. Beispiel: Gewaltenteilung

b) auf der zweiten Stufe werden – nichtöffentlich, sozusagen im „kleinen Kreis“ – Ziele formuliert und Projektpläne ausgearbeitet.

c) Diese Ziele und/oder Projektpläne werden – falls sie sich dafür eignen – veröffentlicht, diskutiert und ggf. einer Abstimmung unterzogen.

d) Das Projekt, das die größten Erfolgsaussichten hat, wird dann entsprechend dem dazugehörigen Projektplan gemeinsam durchgeführt.


Herzliche Grüße

Helmut Krause


PS: Falls jemand einen besseren Platz für die Veröffentlichung dieser Gedanken hat, bitte dorthin verschieben.


Zweitquelle: Querdenkerforum

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