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RFID ist die Abkürzung von Radio Frequency Identification und meint eine technische Methode der Datenspeicherung und der Identifizierung per Funksignal. Bekannt geworden ist der Begriff vor allem durch die Nutzung von RFID-Chips in Kundenkarten und zur Warenkennzeichnung im Handel.

Definition Bearbeiten

Radio Frequency Identification (RFID), in der deutschen Fachliteratur gelegentlich Funkerkennung, ist eine Methode, um Daten auf einem Transponder berührungslos und ohne Sichtkontakt lesen und speichern zu können. Dieser Transponder kann an Objekten angebracht werden, welche dann anhand der darauf gespeicherten Daten automatisch und schnell identifiziert und lokalisiert werden können.

RFID wird als Oberbegriff für die komplette technische Infrastruktur verwendet. Ein RFID-System umfasst

  • den Transponder (auch RFID-Etikett, -Chip, -Tag, -Label oder Funketikett genannt),
  • die Sende-Empfangs-Einheit (auch Reader genannt) und,
  • die Integration mit Servern, Diensten und sonstigen Systemen wie z. B. Kassensystemen oder Warenwirtschaftssystemen.
Die Datenübertragung zwischen Transponder und Lese-Empfangs-Einheit findet dabei mittels elektromagnetischer Wellen statt. Bei niedrigen Frequenzen geschieht dies induktiv über ein Nahfeld, bei höheren über ein elektromagnetisches Fernfeld. Die Entfernung, über die ein RFID-Transponder ausgelesen werden kann, schwankt je nach Ausführung (passiv/aktiv), benutztem Frequenzband, Sendeleistung und Umwelteinflüssen zwischen wenigen Zentimetern und mehr als einem Kilometer.
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Wikipediaartikel:
„Radio Frequency Identification“

Quelle: de.wikipedia.org – Einleitung des Artikels „Radio Frequency Identification“ in der Version vom 10. Juli 2006, Text unter der GFDL, siehe auch Autorenliste.

Kritik Bearbeiten

hier wesentliche Punkte umreißen (Privatsphäre, Datenschutz …)

Was den Datenschutz betrifft muss unterschieden werden.

Fall1 - Konsumgüter: Wenn man RFID und CRM-Systeme verküpfen möchte und z.B. Konsumgewohnheiten von Verbrauchern messen möchte, dann ist unser Datenschutzgesetz bereits ausgereift.

Fall02 - Notfalldaten: Im Gesundheitswesen können zentrale Datenquelle für einen Menschen hilfreich sein. Die heutige Situation ist schlicht, dass bei jedem behandelnden Arzt eine Kartei mit Informationen über einen Menschen anghäuft werden. Aber es ist nur mit relativ höheren Transaktionskosten (im Vergleich zur zentralen DB Lösung) möglich Patientendaten auszutauschen. Im Extremfall eines Notfall, kann es "sehr unangenehm" für einen Patienten werden, weil ein Notarzt aufgrund von Zeitmangel (Dringlichkeit) und Informationsmangel (zur vorigen Krankheitsgeschichte) falsche Vermutungen für den unbekannten Menschen vor sich machen muss. Aber gerade in diesem Anwendungsfeld sind die Kritikstimmen "am lautesten". Es ist nicht in Ordnung wenn Krankenkassen auf diese Daten direkt zugreifen können. Der Patient selbst muss die kompletten Verfügungsrechte besitzen und temporär verteilen können. Temporär heisst, dass in Notfallsituationen oder Einmal-Besuchen bei Arzten die benötigten Informationen zur Verfügung gestellt werden, oder auch länger wenn man mehr Vertrauen zu einem Arzt hat. Die Datenbank muss getrennt sein vom Zahlungsverkehr mit den Krankenkassen.


Generelles: Technologien und Ängste Fakt ist das man sich vor technologischen Fortschritt nicht entziehen kann. Man kann nur temporär dem entfliehen - "it is multi-pronged process" wenn man ICT in der Globalisierungsdebatte betrachtet. Wenn ausschließlich "Ja/Nein" Stellungen eingenommen werden ist dies gut, weil Schwachstellen identifiziert werden können, aber diese werden auch Lösungen provozieren beim Gegenpart die "eigentlich" akzeptabel seien. Komischerweise sind die Parteien (ja auch so eine Diskussion kann ein politischer-nicht-lösungs-orientierter Prozess werden) dann immer so gut drauf "abwegige" nichts-sagende Kritiken vorzubringen, weil Sie ihre Standpunkte (Anmerk: Ein Punkt ist ein Kreis mit dem Radius von Null) verfestigt haben über die Zeit, mit dem Resultat das am Ende nichts passieren wird, oder eines der Extreme (d.h. "hard-bargaining" statt "win-win").

Meinung zum Datenschutz Meiner Meinung nach muss es im Ermessen des Individuums liegen wie viel "Informationen" diese(r) von sich Preisgeben will und was sein Nutzen davon ist. Natürlich muss es auch ein reale Chance geben wählen und flexibel ändern zu können.

Kampagnen Bearbeiten

StopRFID vom FoeBuD e.V.
Platz für eine Beschreibung der Kampagne (Organisation, Aktivitäten, Erfolge, wichtige Termine, …)

hier weitere Kampagnen beschreiben

Weblinks Bearbeiten

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